Sonntag, 7. März 2010

Axolotl Roadkill

Ein Buch wie kein Anderes. Anstatt erfundene oder veraltete Geschichten zu erzählen, zieht es Helene Hegemann vor im Buch 'Axolotl Roadkill' von Sex und Drogen zu berichten - ein sehr aktuelles Thema. Der extreme Schreibstil mit vielen Flüchen, viele davon Englisch, zieht den Leser sofort in die Geschichte rein.

Von allen Büchern oder Texten, die ich bisher gelesen habe, ist keines auch nur ein wenig ähnlich wie 'Axolotl Roadkill', weder vom Inhalt, noch vom Schreibstil. Die 16 jährige Mifti geht seit einiger Zeit nicht mehr zur Schule. Ihre Eltern sind geschieden. Sie lebt mit ihrem Bruder und ihrer Schwester. Alle 3 leben nur für Partys, Drogen und Sex.

Ich finde es sehr gut, dass diese Themen mal angesprochen werden, anstatt man immer von der Realität wegschaut. Ich nehme an, dass es auch vielen Autoren peinlich ist oder sie zu wenig wissen über solche Szenen. Es ist sehr spannend und fesselnd geschrieben.

Mir gefällt der Schreibstil, auch wenn mal was Anderes ist, nicht wirklich. Mich stören die vielen englischen Begriffe, obwohl die Autorin ja recht hat, dass sie sich extrem mit der deutschen Sprache vermischen. Ich finde den Text viel zu unverständlich. Viele Textabschnitte habe ich überhaupt nicht kapiert. Man könnte sagen, das Buch sei zu 'aggressiv' geschrieben, was mich jetzt nicht gestört hat.

Wenn ich ein Buch auslesen würde, würde ich jedoch dieses Buch aber bestimmt nicht als 1. lesen.

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