Ich schlage nicht die Augen auf
Ich wage keinen Blick ins Licht
Denn alles was ich mir erdacht
Es hat mir Licht ins Herz gebracht
Wozu brauch' ich Helligkeit
Freude, die von aussen kommt
Hustenanfall, Übelkeit
Reissen mich zurück ins Bett
Die Augen aufgerissen
Der Puls geht rasend schnell
Das Schweissgetränkte Kissen
Das Schweigen des Gebrülls
Ein wirrer Traum, so lebensecht
Ein Birnenbaum, das reimt sich schlecht
Was kann ich tun, ich bin verrückt
Auch wenn der Wahnsinn Blumen pflückt
Sonntag, 9. Januar 2011
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Ich beschreibe einmal, was ich hier sehe:
AntwortenLöschenEin Gedicht mit 4 Strophen im Reimschema xxaa-bxbx-cxcx-ddee. Die erste Strophe in jambischen Tetrametern, die zweite in trochäischen, wobei jeweils die letzte Silbe fallen gelassen wurde. Die dritte dann besteht aus jambischen Trimetern, im ersten und dritten Vers mit weiblicher Endung. Die vierte Strophe schliesslich besteht dann wieder aus regelmässigen jambischen Tetrametern. Die Reime funktionieren; metrisch ist - wie eigentlich immer bei dir - alles in Ordnung.
Ich finde es aber ein wenig schade, dass du dich nicht konsequenter auf eine bestimmte Form eingelassen hast.