Sonntag, 30. August 2009

Thematische Zusammengehörigkeit



Um einen Text zu verstehen, ist der Leser auf Hinweise angewiesen. Man findet viele Anhaltspunkte, seien es thematische, Verknüpfungs- oder Rahmenhinweise. Sie sind alle für das Verständnis beim Lesen zuständig und signalisieren, wovon der Text handelt.
Ein roter Faden, entstehend durch einen guten Textzusammenhang, ist Voraussetzung für ein gutes Textverständnis.

Drei wichtige Punkte für den Leser sind die Wahrnehmbarkeit, die Sprachlichkeit und die Vertrautheit mit dem Inhalt. Hier drei Beispiele zur genaueren Erläuterung:

Wahrnehmbarkeit

Schweinegrippe: Erobert die Pandemie die Schweiz?

Begegnen wir diesem Bild in der Zeitung, wissen wir sofort, um was sich der Text handelt. Wir als Leser stossen sofort auf die wichtigsten Begriffe und können uns den Zusammenhang erschliessen. Deshalb ist das jeweilige Umfeld, die Platzierung und Form eines Artikels für den Leser von grosser Bedeutung.



Sprachlichkeit

Ein gutes Beispiel dafür liefert ein Gedicht. Meistens erkennt man ein 'normales Gedicht' ziemlich schnell, ohne dass man auf dem Buchdeckel den Titel 'Gedichte' gelesen hat. Es hat mit der Sprachlichkeit zu tun, also der Schreibstil. Ganz typisch sind zum Beispiel Reime oder nicht vollständige Sätze.

Er war – und wie, bewegungslos
Nach letztem Hauche-Seufzer
Die Hülle lag, uneingedenk,
Verwais't von solchem Geiste:
So tief getroffen, starr erstaunt
Die Erde steht der Botschaft.

(Goethe - Der fünfte Mai)

Bei so einem Text zum Beispiel, sieht man sofort, dass man ein Gedicht vor sich hat.


Vertrautheit

Stellen Sie sich vor, sie begegnen diesem Schild in einem Laden. Sie merken, ohne nachzudenken, dass der gewünschte Artikel in Aktion EUR 9.90 kostet. Mit dem Erscheinungsbild sind wir so vertraut, dass ein kurzer Blick genügt, um den jeweiligen Text einzuordnen.

Sonntag, 23. August 2009

Buch: Die Zwerge

Das letzte Buch, das ich gelesen habe war 'Die Zwerge' von Markus Heitz, eine Fantasy-Story, die sich im 'Geborgenen Land' abspielt.
Es handelt von einem Zwerg, namens Tungdil, der bei einem alten Zauberer ausserhalb des Zwergenreichs aufwuchs, da der ihn noch als Säuglich fand und bei sich aufnahm. Nachdem Orks sein Zuhause überfallen und er der letzte Überlebende des kleinen Dorfes ist, stösst der Zwerg auf sein Volk. Dort wird er, ohne es zu wollen, Anwärter zum Grosskönig über alle fünf Zwergenstämme.
Gleichzeitig übernimmt ein dunkler Magier immer mehr die Macht im Geborgenen Land. Unter seinerFührung kämpfen Dunkelelben, Orks und Oger. Den Zauberer scheint mann jedoch nicht zerstören zu können, er sich nach jedem tödlichen Hieb regenerieren kann.
Wie durch zufall stösst der kleine Tungdil auf ein Buch, in dem er die Lösung des Problems findet: Die Feuerklinge, eine aus sehr seltenen Metallen Geschmiedete Axt, die man nur in der grössten Schmiede des Landes herstellen kann. Die wird zur Zeit aber zur Zeit von dem dunklen Herrscher besetzt. Er bricht sofort mit einer kleinen Gruppe auf, um die Waffe zu Schmieden. Der Weg führt sie durch viele Schlachten und sie werden die ganze Zeit von Dunkelelben verfolgt. Die Zeit ist knapp und als sie in der Schmiede ankommen werden sie von einem Heer scheusslichen Gestalten begrüsst. Alles scheint verloren...
Ich empfehle das Buch weiter an alle Fantasyfans von Bücher wie Tolkeens 'Herr der Ringe'. Es ist spannend geschrieben und als Leser hat man das Gefühl, man sei Teil der Geschichte. Mir persönlich gefällt vor allem, wie die Schlachten beschrieben werden.