Sonntag, 20. Dezember 2009

Feedback: Katja, Anna

Letzten Donnerstag hatten Katja und Anna den Auftrag, eine Stunde zu gestalten. Im Gegensatz zu Dario konnten sie die Stunde ohne Probleme starten.

Als Erstes machten sie eine Zusammenfassung der Kurzgeschichte für alle, die den Text nicht gelesen hatten. Dann machten wir so ein Spiel, bei dem man übertreiben musste. Und dann bekamen alle einen Zettel mit einer Person aus der Geschichte, als diese man dann argumentieren musste.

Mir gefiel die Stunde sehr gut, vor allem die Diskussion, obwohl es manchmal nicht funktionierte, da es schwer ist, sich in eine Person zu versetzen, mit der man nicht gleicher Meinung ist. Es war jedenfalls spannend, versuchen zu verstehen, was in diesen Charakteren abging, als sie so schreckliche Dinge taten. Im Moment fällt mir nichts ein, das man besser hätte machen sollen.

Die Aussage der Geschichte gab mir schon ein bisschen zu denken, da alle Menschen eigentlich gefährdet sind, überheblich zu werden. Es ist natürlich masslos übertrieben, man sollte sich jedoch bewusst sein, dass jeder Mensch auf eine Art im Mittelpunkt stehen will.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Feedback

Letzen Donnerstag mussten Dario und Elsa eine Stunde gestalten über ihren Kurztext. Er bestand aus mehreren Kalendergeschichten von Jeremias Gotthelf, einem Berner Schriftsteller.

Das Problem war aber, dass Elsa krank war und Dario daher den Vortrag alleine machen musste. Die Lektion startete er mit dieser Frage: "Nun mal ehrlich. Wer von euch hat die Geschichte gelesen?" Keine Hand hob sich. Niemand hatte die Aufgaben gemacht. Ein weiteres mühsames Hindernis für Dario.

Also musste er die Stunde spontan umgestalten. Zuerst machte er eine Einführung und stellte uns kurz den Autor vor, der eigentlich gelernter Pfarrer aus dem 'Bernbiet' war. Danach lasen wir zusammen 2 der Geschichten. Darin waren viele merkwürdige, typisch bernerische Ausdrücke vorhanden, von denen ich sehr wenig verstand. Auf dieses Thema kam auch Dario zu sprechen. Er schrieb die Wörter an die Wandtafel und wir versuchten sie auf Schriftdeutsch zu übersetzen.

Ich war positiv überrascht. Die Situation war für Dario sicher recht mühsam, denn er hatte nur die Hälfte von dem, was gesagt werden sollte, in der Hand. Es fehlte mir zwar eine Interpretation des Textes, aber ich kann da Dario keine Schuld geben, weil das vielleicht Elsa vorbereitet hatte.

Am Anfang hatte er die Klasse gut im Griff was leider am Schluss nicht mehr der Fall war. Dario sah auch nicht allzu motiviert aus. Grundsätzlich hat mir der Vortrag sehr gut gefallen.

Ich fand die Geschichten spannend und mir persöhlich gefällt es immer gut, wenn der Autor etwas aus seiner Heimat in den Text verpackt. Es macht den ganzen Text persönlicher und glaubwürdiger.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Rückblick Lernmethoden-Kurs

Ein Kurs, in dem man lernt, richtig zu lernen: Ehrlich gesagt bin ich überhaupt kein Fan von solchen Aktionen der Schule.
Am Anfang des Kurses versuchte ich möglichst gut aufzupassen, merkte aber schnell, dass ich das alles schon mal gehört hatte. Von dem Moment an wurde es immer langweiliger und die Zeit verstrich immer langsamer.
Ich weiss nicht, wie es andern geht, aber ich kann mit solchen Kürsen sehr wenig anfangen. Am besten lernen kann ich, mit meinen eigenen Methoden, denn sonst komme ich nie zum Ziel. Ich schaffe es nie einen genauen Lernplan einzuhalten.
Das ist aber nur meine persönliche Ansicht. Vielleicht half dieser Kurs ein paar Schülern wirklich organisiert zu lernen.
Enttäuscht war ich, von den Lektionen, die Frau Brechbühl besuchte. Wir machten jedesmal das Gleiche mit den Karten, die man strukturieren musste. Immer machte sie die ganze Stunde Notizen und am Schluss sagte sie jedes Mal das Selbe, anstatt dass gute Tipps kamen.
Dazu kommt, dass ich gar keine Zeit habe, vor jedem Test Kärtchen zu machen und diese zu strukturieren.
Das Alles tönt jetzt sehr negativ, aber es hat auch positive Punkte. Man hat schon dazugelernt, das Problem für mich war eigentlich, dass man die ganze Information in wenige Minuten verpacken hätte können.