Sonntag, 22. November 2009

Zusammenfassung

Das schweizerisch-italienische Kunstgymnasium Liceo Artistico gibt es nun schon über 20 Jahren. Im Interview mit dem 'Landbote' berichten zwei langjährige Lehrerinnen, Frau Lanfranchi und Frau Scola über die Vorteile und Nachteile der Schule.
Die Atmosphäre ist sehr familiär und man lacht oft, auch in den Stunden. Da die Italiener meist die deutsche Sprache am Anfang nicht beherrschen, und umgekehrt, kommt es zu vielen lustigen Fehlern über die man sich herrlich amüsieren kann.
Pro Klasse hat es nur etwa 12 oder 13 Schüler. Es gibt immer 2 Klassen pro Jahrgang und die werden noch in Halbklassen aufgeteilt, daher kann man auch viel besser lernen.
Für die Italienischen Lehrer, die jeweils für fünf Jahre in die Schweiz unterrichten kommen, ist es ein rechter Kulturschock, aber sie gewöhnen sich recht schnell an das neue Schulsystem. 'Im künstlerischen Bereich klaffen die Vorstellungen aber am meisten auseinander. Italienische Gestaltungslehrer pflegen einen akademischen, klassischen Ansatz und lassen die Schüler beispielsweise gerne Gipsfiguren abzeichnen. Die Schweizer Gestaltungslehrer interessieren sich eher für Alltagsgegenstände und arbeiten gerne mit moderne Medien. Das führt zu Stirnrunzeln auf beiden Seiten – und inspiriert.', erklärt G. Lanfranchi.
Das Schulhaus ist beneidenswert. Es ist eine alte Villa neben dem Gymnasium Freudenberg. Wahrscheinlich inspiriert das auch die Schühler, besser zu arbeiten.

Samstag, 14. November 2009

Bewertungen

Steffi:


Ich fand Steffis Blogeintrag sehr gut. Sie erwähnte vor allem positive Dinge, was mich ziemlich erstaunte, da ich nicht sagen könnte, dass die Studienwochen so toll waren.
Wie dem auch sei, Steffis Schreibstil gefällt mir sehr gut, denn sie schreibt sehr natürlich und auch recht fehlerfrei. Was sie aber mit dem Zitat aussagen wollte, verstand ich nicht ganz, und ich denke, es wäre besser gewesen, hätte sie es in ihrem Blog erklärt hätte.
Wie gesagt, der Text beinhaltet nichts Negatives. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie wirklich alles gut fand. Schade, dass sie nichts über Dinge schrieb, die man verbessern könnte. Aber ich weiss ja nicht. Vielleicht war für sie alles perfekt.
Ich gebe Steffi eine 5.


Katja:


Zuerst versuchte ich mal beim Zitat drauszukommen, was mir aber überhaupt nicht gelang. Also begann ich, den Text zu lesen. Dann bemerkte ich, dass Katja mit der zweiten Woche angefangen hatte. Ich scrollte herunter um zu sehen, ob sie die zwei Wochen in zwei Blogs aufgeteilt hatte, was sie aber auch nicht gemacht hatte. Also entschloss ich mich einfach den Text über den zweiten Teil der Studienwochen zu lesen.
Die Formulierungen der Sätze gefielen mir gut. Der Text enthält wenig Rechtschreibfehler. Auch Katja fand die Studienwochen anscheinend super und sah keine Fehler darin oder etwas, das man verbessern könnte das nächste Mal.
Katja erhält von mir auch eine 5.

Montag, 9. November 2009

Studienwochen

Nur die Sache ist verloren, die man aufgibt. (Freiherr vom Stein, Quelle: http://www.safer-world.org/d/willkommen/mottos.htm)

Ich persönlich fand die Studienwochen nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Daher auch das Motto, weil am Anfang nervte ich mich recht, aber dann konnte ich mich mit den Problemen abfinden. Anscheinend wären wir in ein gutes Hotel gegangen, wenn es 'Studenten' aufnehmen würde. Also musste Frau Parodi ein schlechteres Hotel in der Nähe nehmen. Die Zimmer fand ich zwar gut abgesehen von der Dusche, aber das Essen war miserabel, obwohl wir uns in Italien befanden. Das erstaunte mich. Unter einander verstanden wir uns gut, ich könnte mich nicht an Streit erinnern.

In der Ersten Woche besuchten wir verschiedene Museen und Kapellen. Das meiste gefiel mir gut, das Problem war jedoch, dass wir immer irgendeinen komischen Führer bei uns haben mussten. Und die Meisten waren selbst gar nicht wirklich überzeugt oder fasziniert von dem, was sie erzählten, was das Ganze extrem langweilig machte. Die Abende waren jedoch sehr amüsant, abgesehen von den Theaterstunden. Der Lehrer war doch recht speziell. Es war auch nicht wirklich Theater, sondern eher 'Bewegungsunterricht' oder so was. Ich hatte aber doch immer Spass während diesen Stunden. Es hatte nämlich einige 'verwirrte Bäume', aber auch einige 'verwirrte Leute'. Nach dem Theater mussten wir leider immer sofort ins Bett, das hielt mich aber nicht davon ab, noch eine halbe Stunde Gitarre zu spielen.

In der zweiten Woche lebten wir dann bei einer Gastfamilie. Ich hatte das Privileg mit Alex zusammen am gleichen Ort zu sein, weil es in der Familie Zwillinge hatte. Das Problem war nur das Italienisch und da ich Englisch spreche war die Versuchung natürlich da, sich in Englisch zu unterhalten. Das Essen war sehr gut und viel. Die Familie war auch sehr nett.

Das nächste Mal würde ich nicht so hoch in den Norden Italiens, denn dort ist das Klima genau gleich wie bei uns. Und ich bin froh, wenn wir nächstes Jahr nicht mit Parodi und Pittoni gehen, weil sie alles zu ernst nehmen. Dass wir keinen Austausch mehr machen finde ich auch toll. Grundsätzlich war es eine gute Zeit, aber mit einigen unnötigen Zwischenfällen.